PfadnavigationHomePolitikDeutschlandDienst an der Waffe„Natürlich würde ich mein Land verteidigen“, sagt Grünen-Politiker HofreiterVeröffentlicht am 12.09.2025Anton Hofreiter im BundestagQuelle: picture alliance/Panama Pictures/Christoph HardtAls junger Mann wurde er ausgemustert und hätte den Wehrdienst wohl verweigert. Heute ist Anton Hofreiter einer der lautstärksten Unterstützer von Waffenlieferungen an die Ukraine. Und er sagt: Wenn es „hart auf hart“ kommt, würde auch er zur Waffe greifen.Grünen-Politiker Anton Hofreiter würde im Ernstfall voraussichtlich selbst zur Waffe greifen, um Deutschland gegen eine militärische Bedrohung zu verteidigen. „Ich glaube, wenn es hart auf hart kommt, würde ich natürlich mein Land verteidigen“, sagte der 55-Jährige im Podcast „Meine schwerste Entscheidung“ der Funke-Mediengruppe.Er sei nie Pazifist gewesen, betonte der frühere Grünen-Fraktionsvorsitzende, der heute den Europaausschuss des Bundestages leitet. Hofreiter gehört zu den lautstärksten Unterstützern von Waffenlieferungen an die von Russland angegriffene Ukraine. Lesen Sie auchDie Diskussion darüber, ob man im Falle eines Angriffs kämpft, wird in Deutschland aus Sicht von Hofreiter aus einer „sehr privilegierten“ Position heraus geführt. „Wenn man sicher überleben will, wenn eine Armee wie Russland kommt, muss man weg. Oder man kämpft und hält sie auf.“ Ein Mensch im Osten der Ukraine habe nicht dieselbe Möglichkeit zu sagen, er kämpfe nicht, sagte Hofreiter. „Der hat eine andere Wahl: fliehen, sterben oder kämpfen.“ ++ Alle Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine im Liveticker ++Er selbst sei als junger Mann ausgemustert worden, weil ein Bein vier Zentimeter länger sei als das andere. Wäre er nicht ausgemustert worden, hätte er damals vermutlich verweigert, sagte Hofreiter.dpa/krott
Anton Hofreiter: „Natürlich würde ich mein Land verteidigen“ - WELT
Als junger Mann wurde er ausgemustert und hätte den Wehrdienst wohl verweigert. Heute ist Anton Hofreiter einer der lautstärksten Unterstützer von Waffenlieferungen an die Ukraine. Und er sagt: Wenn es „hart auf hart“ kommt, würde auch er zur Waffe greifen.






