PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsSicher durch Nässe und DunkelheitRatgeber: Autofahren im HerbstVeröffentlicht am 10.09.2025Lesedauer: 3 MinutenGutes Licht ist im Herbst ein SicherheitsgewinnQuelle: ams OsramGlatte Straßen, frühe Dunkelheit und querende Wildtiere – der Herbst kann für Autofahrer eine Herausforderung sein. SP-X/Köln. Goldene Sonnenstrahlen, buntes Laub – der Herbst hat schöne Seiten. Für Autofahrer bringt er jedoch auch zahlreiche Tücken mit sich. Wer sich rechtzeitig vorbereitet, kommt sicher durch die dunkle und nasse Jahreszeit.

Rutschgefahr droht im Herbst nicht nur bei ersten Frostnächten. Vor allem nasses Laub oder auf die Fahrbahn gespülte Erde verlängern den Bremsweg erheblich. Unter einer dichten Blätterschicht können zudem Schlaglöcher, Steine oder Äste lauern. In solchen Situationen hilft nur: Tempo drosseln und besonders aufmerksam fahren – vor allem, wenn Radfahrer oder Motorradfahrer in der Nähe sind, die auf glatten Untergründen noch stärker gefährdet sind. Gefährlich wird es auch, wenn starker Regen auf bereits gesättigte Straßen fällt: Dann können die Reifen das Wasser nicht mehr verdrängen, das Fahrzeug schwimmt auf – es kommt zu Aquaplaning. Warnzeichen sind ein plötzlich leichtes Lenkgefühl und fehlende Reaktion der Räder. In diesem Fall sofort den Fuß vom Gas nehmen, die Kupplung treten oder den Automatikwählhebel auf „N“ stellen und das Lenkrad ruhig halten. Hektische Brems- oder Lenkmanöver verschlimmern die Situation nur. Wer vorbeugen will, sollte das Reifenprofil regelmäßig prüfen und bei starken Niederschlägen das Tempo deutlich reduzieren.