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ie „Motorworld“ im Münchner Stadtteil Freimann ist ein spezieller Ort: In einem alten Bahn-Werk versammelt sich eine Art Retro-Schau für die eher Sentimentalen unter den Autofans. Hier werden Oldtimer, Rennautos und Sportwagen aus verschiedenen Epochen ausgestellt, es riecht nach Gummi und gegrillten Burgern. Am Sonntagabend vor der IAA sitzt Florian Huettl, 48, in einem Biergarten neben der Motorworld und spricht über seinen Job: Seit gut drei Jahren ist er Opel-Chef und damit Statthalter des Viel-Marken-Konglomerats Stellantis in Rüsselsheim. Stellantis? Kennt nicht jeder. Dafür aber vielleicht einige der 14 Marken, die zu dieser Gruppe gehören. Marken wie Fiat, Peugeot, Citroën, Chrysler, Jeep oder Alfa Romeo. Und mittendrin: Opel, jenes Unternehmen, das seit 1899 Autos baut.







