Frankreich verschleißt Premierminister in einem Tempo, wie man das sonst nur aus Italien kannte. Der Sturz von François Bayrou, weniger als neun Monate im Amt, eröffnet eine neue Regierungskrise. Man muss mittlerweile sogar sagen, dass Paris seit drei Jahren in einer chronischen Regierungskrise steckt. Und bei jedem Mieterwechsel im Hôtel Matignon, dem Sitz des Regierungschefs, richten sich alle Blicke auf den Mann, der dieses Schlamassel verantworten muss - zwangsläufig und reflexhaft: Monsieur le Président de la République, Emmanuel Macron, der Langzeitmieter im Palais de l’Élysée. Diesmal haben die Blicke aber eine ganze neue Intensität.
Kommentar: Frankreich ist gefangen in einer politischen Dauerkrise
Womöglich wäre ein Rücktritt von Präsident Emmanuel Macron die einzige Möglichkeit, die Blockade in Frankreich zu lösen. Kommentar














