Wenige Minuten bevor Bundeskanzler Friedrich Merz am Dienstagmorgen mit einer Rede die Internationale Automobilausstellung (IAA) 2025 eröffnete, machten Aktivisten vor der Messehalle mit einer Protestaktion auf sich aufmerksam.
Die Aktivisten der Gruppe Attac versenkten um kurz vor 9 Uhr ein aus beschichteter Pappe gebasteltes Auto mit einem Dinosaurierkopf im Messesee. „Wir wollen damit darstellen, dass die Autokonzerne untergehen, wenn sie nicht endlich nachhaltig werden“, erklärte eine Sprecherin vor Ort. Für die Gruppe steht der Dinosaurierkopf symbolisch für eine nicht mehr zeitgemäße Autoindustrie. Neben dem „Autosaurus“ schipperten vier Aktivisten in Schlauchbooten auf dem See und hielten ein Transparent mit der Aufschrift „Bus und Bahn statt Autofahren“ in die Höhe.
Die zur IAA anreisenden Besucher nahmen von der Protestaktion kaum Notiz. Ein Grund dafür könnte auch die Positionierung der Gruppe auf der Westseite des Messesee und somit fernab der Besucherströme gewesen sein. Die Sprecherin erklärt die Standortwahl damit, dass von dieser Stelle aus die besten Fotos gemacht werden können.
Auch andere Aktivistengruppen hatten bereits im Vorfeld gegen die IAA protestiert. Am Dienstagmorgen, noch bevor die Messe offiziell eröffnet wurde, blockierten Angehörige des Widerstands-Kollektivs - einer Klimaschutz-Gruppe, die aus der „Letzten Generation“ hervorgegangen ist - den Verkehr an der Donnersbergerbrücke.











