PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsZwischen Transformation und TraditionNeuer Renault Clio Veröffentlicht am 09.09.2025Lesedauer: 4 MinutenRenault legt den Clio neu aufQuelle: RenaultMehr Glanz, neue Technik – nicht jeder wird den Kleinwagenklassiker sofort wiedererkennen. Aber das gehört zum Konzept. SP-X/München. Mit dem Comeback von Klassikern wie dem R5 hat Renault zuletzt viel Geschick bewiesen. Das Zusammenspiel automobiler Geschichte und neuer Antriebstechnik bringt dem französischen Konzern derzeit viel Aufmerksamkeit und neue Sympathien. Doch während die Wiederbelebung von Markenikonen als emotionale Leuchttürme für die Elektromobilität noch Raum für mutige Experimente bietet, darf bei der Neuauflage des Brot- und Buttermodells Clio nichts schiefgehen. Er ist Volumenmodell, Markenidentität und Alltagsheld im B-Segment zugleich – mithin ein wirtschaftliches Standbein, das auch künftig tragen muss.

Nach fast 17 Millionen verkauften Einheiten weltweit und einem Stammplatz an der Spitze der europäischen Zulassungsstatistiken wird bei der sechsten Generation wenig dem Zufall überlassen. Der Clio bleibt klassischer Schrägheck-Kleinwagen auf Renaults modularer CMF-B-Plattform, die ausschließlich für Hybrid- und Verbrenner-Antriebe konzipiert wurde. E-Modelle wie R5 oder R4 nutzen eine separate EV-Basis – eine Trennung, die höhere Entwicklungskosten bedeutet. Aber: „Wir haben uns bewusst für zwei dedizierte Plattformen entschieden – eine für Elektroautos, eine für Hybrid- und Verbrenner-Modelle. Nur so lässt sich das volle Potenzial jeder Antriebsart ausschöpfen“, begründet Produktmanager Nicolas Laruaz die Strategie.