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ahlen auf kommunaler Ebene schaffen es selten in die nationalen Schlagzeilen. Es sei denn, es droht mal wieder ein Dammbruch – so wie am Sonntag in Meißen. Der ist ausgeblieben, die 30 000-Einwohner-Stadt in Sachsen hat mit großer Mehrheit einen Parteilosen zum Oberbürgermeister gewählt: , der die Unterstützung der Stadtgesellschaft und fast aller Parteien hatte – und nicht einen rechtsradikalen Ex-NPD-Mann, für den die AfD massiv getrommelt hatte. Die AfD kann also trotz immensen Aufwands auch Wahlen verlieren, das ist die Botschaft. Ihr Aufstieg an die Macht ist keine ausgemachte Sache, auch wenn es Umfragen bisweilen nahelegen und auch wenn sich die AfD vielerorts im Osten aufführt, als gehöre ihr die Welt. Sie tut es nicht.








