Natürlich sagt Markus Renner über sein Meißen: „Wir sind die schönste Stadt in Sachsen.“ Stimmt ja auch. So wie Albrechtsburg und Dom über der Stadt thronen, so wie sich Elbe und Triebisch durchs Tal schlängeln und die Weinreben am Hang reihen, könnte man meinen, Postkarten seien nur dafür erfunden worden, um die Stadtansicht von Meißen draufzudrucken. Meißen, das ist jahrhundertealte Geschichte in jedem Pflasterstein. Die Wiege Sachsens nennt sich die Stadt, weil König Heinrich I. hier schon vor 1100 Jahren eine Burg anlegen ließ und die sächsischen Kurfürsten Meißen im 15. Jahrhundert zu ihrer Residenzstadt machten. Als der Freistaat Sachsen 1990 wieder gegründet wurde, geschah dies nicht etwa in Dresden, sondern in der Meißener Albrechtsburg.
Oberbürgermeister-Wahl in Meißen: „Wie das Kaninchen vor der Schlange“
In Meißen, der Wiege Sachsens, könnte am Sonntag ein Ex-NPD-Mann, der für die AfD antritt, zum Oberbürgermeister gewählt werden.






