PfadnavigationHomePanoramaNorth CarolinaTäter saß in Bahn hinter Opfer – Schockierendes Video zeigt tödlichen Messerangriff in den USAVeröffentlicht am 08.09.2025Lesedauer: 3 MinutenEin tödlicher Messerangriff in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina hat in den USA eine politische Debatte ausgelöst, nachdem ein Video der Tat veröffentlicht worden ist.Eine junge Ukrainerin setzt sich in der US-Stadt Charlotte in einen Zug. Plötzlich sticht ein Mann von hinten mit einem Messer auf sie ein. Jetzt wurde ein Video der tödlichen Attacke veröffentlicht – und hat eine politische Debatte ausgelöst.Ein tödlicher Messerangriff in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina hat in den USA eine politische Debatte ausgelöst, nachdem ein Video der Tat veröffentlicht worden ist. Die Attacke ereignete sich Medienberichten zufolge am 22. August. Das von einer Überwachungskamera aufgezeichnete Video zeigt einen Mann in Kapuzenpulli, der am späten Abend in einer Stadtbahn sitzt und unruhig aus dem Fenster schaut. An einer Station steigt die 23-jährige Ukrainerin Iryna Zarutska ein und setzt sich vor ihn.Kurz darauf ist zu sehen, wie der Mann offenbar die Tatwaffe aus seiner Tasche zieht, unvermittelt aufspringt und zu einer Stichbewegung ausholt. In der nächsten Szene geht er durch die Bahn und bleibt vor einer Tür stehen, wobei Blut auf den Boden zu tropfen scheint. Als er aussteigt, hat er sich den Kapuzenpulli ausgezogen. Veröffentlicht wurde das Video von WBTV, einem lokalen Fernsehsender in Charlotte. Den Moment der Tat hat der Sender nicht veröffentlicht.Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um den 34-jährigen Decarlos Brown. Seinem Anwalt zufolge leidet er seit Langem unter psychischen Problemen. Wie der „Charlotte Observer“ berichtet, wurde Brown seit 2011 mehrfach festgenommen. Die Ermittler warfen ihm schweren Diebstahl, Raub mit einer gefährlichen Waffe und die Äußerung von Drohungen vor. Der „New York Post“ zufolge saß er wegen des Raubes fünf Jahre lang im Gefängnis, fast alle anderen Anklagepunkte wurden laut „Charlotte Observer“ aber fallen gelassen.US-Verkehrsminister Sean Duffy schrieb auf X: „Dieses Monster hatte eine Vorstrafenliste, die länger war als ein Kassenzettel von CVS (einer Apothekenkette, d. Red.), darunter Gefängnisstrafen wegen Raubüberfalls mit einer gefährlichen Waffe, Einbruchdiebstahl und Diebstahl.“ Die Stadt Charlotte habe ihn „nicht angemessen bestraft“ und damit das Opfer Iryna Zarutska und die Einwohner von North Carolina im Stich gelassen.Der Unternehmer Elon Musk, der zwischenzeitlich als Berater für US-Präsident Donald Trump tätig war, teilte auf X mehrere Beiträge zu dem Vorfall – unter anderem Kritik daran, dass überregionale Medien nicht über die Tat berichtet hätten. Die Republikanische Partei in Mecklenburg County, dem Bezirk, zu dem Charlotte gehört, schrieb auf Facebook: „Die Kriminalität in Charlotte gerät außer Kontrolle, und unsere derzeitige Führung unternimmt nichts, um das zu verhindern.“Lesen Sie auchBürgermeisterin Vi Lyles erklärte, sie habe „intensiv darüber nachgedacht“, wie Sicherheit in Charlotte wirklich aussehen sollte. „Ich werde mich weiterhin mit ganzer Kraft dafür einsetzen, unsere Einwohner zu schützen und dafür zu sorgen, dass Charlotte ein Ort ist, an dem sich alle sicher fühlen können“, versprach Lyles auf X. Mit Blick auf den Tod von Iryna Zarutska schrieb sie von einem „sinnlosen und tragischen Verlust“. Zugleich dankte sie „Medienpartnern“ und Menschen in Charlotte, die aus Respekt gegenüber der Familie des Opfers darauf verzichtet hätten, das Video zu verbreiten.Iryna Zarutska war laut Medienberichten im Jahr 2022 vor dem Krieg aus der Ukraine geflüchtet. Sie arbeitete in Charlotte für ein Pizzeria, deren T-Shirt sie trug, als sie erstochen wurde. Der Tatverdächtige Decarlos Brown soll laut „New York Post“ obdachlos gewesen sein. Der „Charlotte Observer“ berichtet von einer Überprüfung durch die Polizei in der Vergangenheit, bei der Brown den Beamten erzählt haben soll, dass er glaube, jemand habe ihm „von Menschen hergestelltes“ Material gegeben, das kontrolliere, wann er Dinge tue – etwa essen, gehen und sprechen.gub