PfadnavigationHomeRegionalesHamburgKreis StormarnEs sollte nur eine Übung sein – aber die Rettungseinsätze waren dann echtVeröffentlicht am 08.09.2025Lesedauer: 2 MinutenEchte Verletzte bei gestelltem Zugunglück – da mussten die Retter kommenQuelle: Marcus Brandt/dpaDie Rettungskräfte aus dem Kreis Stormarn wollten in Hamburg nur eine Übung abhalten. Es sollte anders kommen.Bei einer großangelegten Katastrophenschutzübung des Kreises Stormarn in Hamburg-Bergedorf mussten Rettungskräfte auch tatsächlich helfen. Eine Einsatzkraft wurde mit Kreislaufproblemen behandelt, sagte ein Sprecher Kreises. Außerdem hätten zwei Komparsen über Unwohlsein geklagt und seien von Hamburger Kollegen ins Krankenhaus gebracht worden. Ursache sei vermutlich das warme Wetter, sagte der Sprecher. Möglicherweise hätten die Betroffenen während der Übung auch zu wenig getrunken. Eine weitere Person habe sich leicht am Knie verletzt und sei vor Ort versorgt worden. Mehrere Medien hatten zuvor über die Zwischenfälle berichtet. Lesen Sie auchDer schleswig-holsteinische Kreis Stormarn hatte an einem Gleis auf Hamburger Stadtgebiet ein Zugunglück nachgestellt. Beteiligt waren auch ein Lastwagen und mehrere Autos. Neben 120 Komparsen waren den Angaben zufolge mehr als 200 Kräfte von Katastrophenschutz, Rettungsdienst und THW im Einsatz.Auch die Bundeswehr übt im NordenDie Luftwaffe probt in Jagel bei Schleswig ein Evakuierungsszenario. Die Übung „Significance of National Air Power 2025“ (SNAP 2025) verlief ohne Zwischenfälle, sagte Oberst Jens Schumacher, Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 „Immelmann“. Die Übung soll den Angaben nach den Lehrgangsteilnehmenden der Führungsakademie der Bundeswehr die Fähigkeiten der Luftwaffe demonstrieren. An der einstündigen Übung nahmen neben den Tornado-Kampfjets auch Eurofighter, Transportflugzeuge wie der A400M und die C-130J sowie Hubschrauber und Objektschutzkräfte der Luftwaffe teil.Die Maschinen führten Über- und Tiefflüge aus, während Pyrotechnik Explosionen simulierte. Zudem setzten Soldaten Kräfte der Luftwaffe am Boden ab und stellten laut einem Reporter vor Ort Gefechte nach. Bereits am Mittwoch hatte eine Vorübung stattgefunden.Oberst Schumacher merkte an, dass die Luftstreitkräfte in den letzten Jahren wieder mehr von der Bevölkerung anerkannt werden. „Es wird wahrgenommen, welchen Auftrag wir leisten für die Abschreckung und für die Landes- und Bündnisverteidigung.“ Als Nächstes stehe für das Luftwaffengeschwader eine Nato-Übung im Ausland an.jlau