Rostock (dpa) - In Rostock-Warnemünde ist eine Notfall-Übung des Havariekommandos mit mehreren Schiffen, darunter das Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 7“, und einem Hubschrauber angelaufen. Gegen 10.30 Uhr sei der Hubschrauber der Bundespolizei mit Feuerwehr-Spezialisten an Bord zum ersten mehrerer geplanter Flüge abgehoben, sagte eine Sprecherin des Havariekommandos. Demnach soll er nacheinander drei Teams der Feuerwehren Rostock, Lübeck und Hamburg auf Hilfsschiffe absetzen. Diese sollen die Teams dann zur am Kreuzfahrtterminal liegenden „Mein Schiff 7“ bringen.
Szenario ist laut Havariekommando die Versorgung und Rettung Verletzter von einem Kreuzfahrtschiff. Es sei nicht die erste Übung mit einem Kreuzfahrtschiff, sagte die Sprecherin. Auch mit der Reederei Tui Cruises habe man schon zuvor zusammen trainiert. Dennoch: „Dass wir jetzt mit so einem Schiff dieser Größe üben können, ist absolut nicht alltäglich für uns.“
Das von Bund und Küstenländern finanzierte und im niedersächsischen Cuxhaven beheimatete Havariekommando ist für das Notfallmanagement in Nord- und Ostsee zuständig, etwa bei größeren Schiffsunfällen.
Passagiere vorab informiert
Die tatsächlichen Passagiere nehmen laut der Sprecherin nicht an der aktuellen Übung teil, sind aber vorab informiert worden. Teil der Übung sind neben der „Mein Schiff 7“, die planmäßig Halt in Warnemünde macht, auch der Hochseeschlepper „Fairplay 35“, der Seenotrettungskreuzer „Arkona“ sowie das Feuerlöschboot „Albert Wegener“.






