Xpeng hat seine beiden Modelle G6 und G9 überarbeitet - und insbesondere die Ladegeschwindigkeit der Stromer gesteigert. Die richtige Säule vorausgesetzt, ist der Abstand zum Verbrenner-Tanken jetzt nur noch minimal. SP-X/München. Einstöpseln, Karte ans Display, Laden starten. Jetzt ein paar Schritte Richtung Rasthaus - und kurzer Kontrollblick auf die App … Läuft, oder besser: säuft, der SUV an der Ladesäule. Kurz aufs Örtchen, ein Espresso und ein Keks, zurück zum Auto. Im Laufschritt. Denn die App hat schon “Vollgeladen” angezeigt. Die Fahrerin vom Benziner an der Zapfsäule ein paar Meter weiter kommt da auch gerade erst vom Capuccino zurück.

Mission erledigt. Der chinesische Hersteller Xpeng hat hart daran gearbeitet, die Ladegeschwindigkeit im Zug der neuesten Modellüberarbeitung der SUV G6 und G9 aufbrezeln. Auf einer Fahrt von München durchs Voralpenland wird schnell deutlich, wie die Weiterentwicklung den automobilen Alltag verändert. In zwölf Minuten aus zehn Prozent wieder auf 80 Prozent Ladestand. Der G6 erreicht das an geeigneten Ultra-Schnellladesäulen mit bis zu 451 Kilowatt, der G9 sogar mit 525 Kilowatt Ladeleistung. Im Test sauste jede Sekunde ein Kilometer Reichweite mehr in den Akku. Entsprechend leistungsfähige Säulen wird es etwa bei Ionity im kommenden Jahr geben.