Bevor man sich Gedanken darüber macht, warum Till Brönner ein Album mit italienischer Popmusik aufgenommen hat, zu der für ihn zwingend auch die Titelmelodie von „Signor Rossi sucht das Glück“ gehört, warum das trotzdem Jazz ist und wie das sogar perfekt mit dem Jazzfunk der Siebzigerjahre zusammenpasst, muss man mal eines feststellen: Till Brönner ist einer der besten Trompeter des Jazz. Nicht nur der Gegenwart. Leute wie Soft-Jazz-Star George Benson, Filmkomponist Hans Zimmer oder Jeff Goldblum (der Filmstar, der so gut Klavier spielen kann) holen ihn ja nicht ins Studio, weil er irgendwelche Passagen spielen soll, sondern weil er diesen Till-Brönner-Feenstaub über einen Song legen kann. Da liegt etwas Luftig-Samtenes in seinem Ton, das er mit Emotionen füllen kann, die einem Song Tiefe verliehen. Womit man wieder beim Album wäre. Da kann er nämlich auch bei einem vermeintlich so leichtfüßigen Repertoire wie dem Italo-Pop ein hohes Maß an dem erzeugen, was man als Soul bezeichnen kann.
Till Brönner: Italo-Pop trifft Jazz - EInes seiner besten Alben
Der Trompeter Till Brönner bringt mit „Italia“ eines seiner besten Alben raus. Er verwandelt italienischen Pop in brillanten Modern Jazz.







