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EZB: „Die Daten spielen den Falken in die Hände“ Die Verbraucherpreise in der Währungsunion sind im August stärker gestiegen, als Ökonomen es erwartet hatten. Damit werden Zinssenkungen der EZB unwahrscheinlicher.
Frank Wiebe, Felix Stippler 04.09.2025 - 10:57 Uhr Artikel anhörenDie EZB: Der Einlagezins der Notenbank liegt bei zwei Prozent. Foto: Arne Dedert/dpaDüsseldorf, Frankfurt. Neue Preisdaten haben am Dienstag die Erwartung an eine weitere Zinspause in der Euro-Zone gefestigt. Die Eurostat-Statistiker teilten mit, dass die Inflationsrate im August auf 2,1 Prozent gestiegen ist. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten im Vorfeld mit einer Rate von 2,0 Prozent gerechnet.Damit entfernte sich die Inflation minimal vom Zwei-Prozent-Ziel, das die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihrer Geldpolitik anstrebt. Auf diesem Niveau hatte die Inflation noch im Juli und Juni gelegen.Nach sieben Zinssenkungen in Folge beließ die Notenbank die Zinsen vor der Sommerpause im Juli unverändert. Der für die Kapitalmärkte relevante Einlagezins, über den die EZB ihre Geldpolitik maßgeblich steuert, liegt nun bei 2,0 Prozent – im September 2023 lag er noch doppelt so hoch.Anleger und Ökonomen erwarten, dass die EZB-Notenbanker rund um Präsidentin Christine Lagarde auch bei der kommenden Sitzung am 11. September das Zinsniveau unverändert lassen. Fraglich ist, ob die Währungshüter die Zinsen bis Jahresende noch senken werden. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt






