PfadnavigationHomeSportFC BayernWirft Eberl hin?Veröffentlicht am 02.09.2025Lesedauer: 2 MinutenNun also doch: Nach langem Hin und Her wechselt Nicolas Jackson vom FC Chelsea zum FC Bayern. Der Stürmer wird für ein Jahr ausgeliehen. Dafür greifen die Münchner tief in die Tasche. Zudem soll eine Kaufpflicht im Vertrag verankert sein.Der FC Bayern hat auf den letzten Drücker doch noch den ersehnten Stürmer geliehen. War der Deal mit Nicolas Jackson der letzte von Max Eberl? Es gibt Berichte über die anstehende Demission des Sportvorstands.Eigentlich müsste die Stimmung bei Max Eberl am Montag bestens gewesen sein: Der Sportvorstand des FC Bayern machte den Leih-Deal mit Stürmer Nicolas Jackson (16,5 Millionen Euro Leihgebühr plus Kaufoption) und dem FC Chelsea doch noch fix – vier Stunden vor Transferschluss und nach tagelangem Hin und Her. Doch kurz darauf folgte ein Bericht der Münchner „tz“, der aufhorchen lässt: Schmeißt Eberl freiwillig bei Bayern hin?Im Aufsichtsrat des Vereins soll demnach die Sorge wachsen, dass Eberl, seit 1. März 2024 im Amt, von sich aus zurücktreten könnte. Dies soll der Eindruck nach seinem Auftritt letzte Woche Montag in der Aufsichtsratssitzung gewesen sein.Es soll unter den Aufsichtsräten um Präsident Herbert Hainer, Ehrenpräsident Uli Hoeneß und Ex-Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge wohl Einigkeit darüber geherrscht haben, dass Eberl auf sein Aus vorbereitet sei. Tatsächlich gibt es seit einiger Zeit rund um den deutschen Rekordmeister das Gerücht, dass für Eberl im Oktober Schluss sein soll.Tatsächlich gab es intern zuletzt auch Stimmen, die positiver über die Arbeit des Sportvorstands redeten – trotz des kleinen Kaders, trotz der Transfer-Theaters um Nick Woltemade, der für ein Gesamtpaket von bis zu 90 Millionen Euro nach Newcastle ging, und trotz Absagen vom großen Wunschspieler Florian Wirtz. Sarkastische Kommentare in der ÖffentlichkeitDer Bericht über das mögliche Aus ist durchaus spannend, weil es aus Eberls Sicht gerade der Aufsichtsrat mit Hainer, Hoeneß und Rummenigge war, der ihm die Arbeit mit dem auferlegten Sparkurs (rund 20 Prozent Kaderkosten einsparen) und der zuletzt kontrovers diskutierten Nur-Leihen-Politik erschwert hatte. Hoeneß hatte vergangene Woche den Vereinsbeschluss publik gemacht, dass Eberl einen weiteren Offensivspieler lediglich ausleihen dürfe. Dies hatte für großen Diskussionsstoff in München gesorgt. „Ich bin Angestellter vom FC Bayern. Ich habe den Auftrag bekommen, diese Transferperiode ein Stück weit aufs Geld zu schauen“, so Eberl. Es sei sein Auftrag, das bestmöglich umzusetzen.Lesen Sie auchDer Sportvorstand fühlt sich für schief laufende Dinge verantwortlich gemacht, für die er aus seiner Sicht gar nichts oder wenig kann. Er hatte seinen Unmut zuletzt nicht mehr versteckt. So hatte Eberl vergangene Woche die Vorgabe, nach Leih- statt nach Kaufspielern zu suchen, öffentlich sarkastisch kommentiert. Vielleicht könne man ja Woltemade leihen, witzelte Eberl.Lesen Sie auchEberl macht nach der Transferphase derzeit einige Tage frei. jwo/SUF