Max Eberl versuchte gar nicht erst, über das Spiel zu sprechen, ohne das Thema des Tages zu erwähnen, aus seiner Sicht gehörte beides ohnehin zusammen. „Gerade in der Offensive ist der Kader eben so, dass wir kaum reagieren können“, sagte er, als er nach den Lehren aus dem kurz zuvor über die Zeit gebrachten 3:2-Sieg beim FC Augsburg gefragt worden war, der nach zwei späten Gegentoren fast zu einem 3:3 hätte werden können: „Wir können nicht die Spieler wechseln. Wir können keine neuen Impulse bringen. Die Jungs müssen mehr oder weniger durchspielen.“

Da stand er also in den Katakomben des Augsburger Stadions, der Sportvorstand, zu dessen Jobbeschreibung es gehört, den Kader des FC Bayern zusammenzustellen – und klagte darüber, dass dieser Kader zu klein ist. „Das ist das, was wir noch versuchen wollen zu beheben“, ergänzte Eberl. Doch die ganz große Zuversicht, dass es noch zufriedenstellend gelingen wird, konnte er nicht ausstrahlen. „Wir haben jetzt noch 48 Stunden. Das ist keine Situation, mit der man wirklich geplant hat. Aber wir werden versuchen, eine Lösung zu finden“, sagte er.

Bundesliga

Bayern zittert auf dem Platz und auf dem Transfermarkt

Mühevoll siegen die Münchner 3:2 in Augsburg. Vor dem Anpfiff wird publik, dass die Leihe von Nicolas Jackson doch scheitert – weil Chelsea ihn nicht gehen lässt.