Wladimir Putin habe sich nicht geändert und werde sich nicht ändern, sagte Ursula von der Leyen am Sonntag, als sie in der bulgarischen Stadt Sopot eine Munitionsfabrik besuchte. „Er ist ein Raubtier, und er kann nur durch starke Abschreckung unter Kontrolle gehalten werden.“ Kurz zuvor war die EU-Kommissionspräsidentin beim Landeanflug auf den bulgarischen Flughafen Plovdiv mutmaßlich in den Einflussbereich des „Raubtiers Putin“ geraten.
Wie die bulgarische Regierung am Montag bestätigte, fiel das GPS-System des Flugzeugs als Folge einer gezielten, mutmaßlich russischen Störaktion aus. „Um die Sicherheit des Fluges zu gewährleisten, schlug die Flugsicherung sofort einen alternativen Landeanflug unter Verwendung bodengestützter Navigationshilfen vor“, heißt es in der Pressemitteilung der Regierung. „Die in Bulgarien verwendeten bodengestützten Navigationshilfen sind unabhängig von GPS-Systemen und ermöglichen sichere und zuverlässige Landungen.“
Experten warnen vor tödlichen Katastrophen durch GPS-Jamming
Nach übereinstimmenden Medienberichten kreiste die Chartermaschine einige Zeit lang über dem Flughafen von Plovdiv, ehe sich die Piloten zur Landung entschlossen hätten. Den Berichten zufolge orientierten sie sich zusätzlich zu den bodengestützten Navigationshilfen auch an Papierkarten. Die bulgarische Regierung legt allerdings Wert auf die Feststellung, es habe keinerlei Anlass gegeben, die Maschine umzuleiten. Die russische Regierung erklärte laut der Financial Times, die über den Vorfall kursierenden Meldungen seien nicht richtig.













