PfadnavigationHomeWirtschaft„Enttäuschende Zahlen“Tesla-Verkäufe brechen in Europa teils um mehr als 50 Prozent ein – dramatischer Absturz in SchwedenVeröffentlicht am 02.09.2025Tesla-Auto in der Giga-Factory in GrünheideQuelle: Getty Images/PoolDie Verkaufszahlen des US-Elektrobauers Tesla in Europa sind schlecht. In Schweden lag der Einbruch bei mehr als 84 Prozent. Ein Grund für die „enttäuschenden Zahlen“ sei Analysten nach der stärkere Wettbewerb auf dem Markt.Der US-Elektroautobauer Tesla verliert in Europa zunehmend an Boden. Das geht aus Daten vom Montag hervor. In Frankreich verkaufte das Unternehmen von Elon Musk im August 47,3 Prozent weniger Fahrzeuge als im Vorjahr, während zugleich der gesamte Autoabsatz um fast 2,2 Prozent zulegte. In Dänemark sank der Absatz um mehr als zwei Fünftel, in den Niederlanden um die Hälfte. In Schweden lag der Einbruch sogar bei mehr als 84 Prozent, bei einem insgesamt um sechs Prozent steigenden Autoabsatz. In Norwegen und Spanien konnte Tesla zwar seinen Absatz steigern, der chinesische Elektroautobauer BYD schaffte aber jeweils ein deutlich stärkeres Plus.„Ein Grund, warum wir weiterhin enttäuschende Zahlen bei Tesla sehen, ist der stärkere Wettbewerb am Markt“, sagte Matthias Schmidt, Autoanalyst bei Schmidt Automotive. Es klinge für ihn „wahnhaft“, wenn Musk angesichts eines Rückgangs des Marktanteils in Europa verleugne, dass es Probleme beim Absatzvolumen gebe. Tesla-Vertreter hatten zuletzt den Absatzrückgang auf die Produktionsunterbrechungen zurückgeführt, die mit dem Modellwechsel beim Model Y zusammenhängen.Lesen Sie auchFachleute führen die Zurückhaltung der Kunden allerdings auch auf das Engagement von Musk für US-Präsident Donald Trump und seine Unterstützung rechtspopulistischer Parteien in Europa zurück.Reuters/jm
Tesla: Verkäufe brechen in Europa teils um mehr als 50 Prozent ein - WELT
Die Verkaufszahlen des US-Elektrobauers Tesla in Europa sind schlecht. In Schweden lag der Einbruch bei mehr als 84 Prozent. Ein Grund für die „enttäuschenden Zahlen“ sei Analysten nach der stärkere Wettbewerb auf dem Markt.










