Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un ist einem Medienbericht zufolge zu einem Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach China gereist. Kim überquerte am frühen Dienstagmorgen mit seinem Privatzug die Grenze, wie staatliche nordkoreanische Medien mitteilten. Anlass der Reise ist die Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg. Die Staatszeitung Rodong Sinmun veröffentlichte Bilder, die Kim und seine Außenministerin Choe Son-hui in dem dunkelgrünen, kugelsicheren Zug zeigen, den er bereits für frühere Auslandsreisen genutzt hat.
Auch Wladimir Putin traf russischen Nachrichtenagenturen zufolge am Dienstag in Peking ein. Am Mittwoch wollen die drei Staatschefs an einer Militärparade in der chinesischen Hauptstadt teilnehmen. Zu der Militärparade werden mehr als 20 Staats- und Regierungschefs erwartet, darunter der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko und Irans Präsident Massud Peseschkian. Das Treffen hat eine hohe politische Symbolkraft.
Nordkorea hatte erst am Montag seine Unterstützung für die Forderung Xis nach einer neuen globalen Sicherheitsordnung bekundet. Xi wirbt für eine Vision, die den Globalen Süden in den Vordergrund stellt und als direkte Herausforderung für die USA gilt. Die Zusammenarbeit zwischen Nordkorea und China werde ausgebaut, um einen solchen Wert zu verfolgen, hieß es dazu aus dem nordkoreanischen Außenministerium.













