Jens Spahn und Matthias Miersch sind einerseits nicht zu beneiden. Sie müssen Teamgeist beschwören, wo Misstrauen überwiegt, und scheinbar Unvereinbares in Einklang bringen. Der Streit über Steuererhöhungen und die Finanzierbarkeit des Sozialstaates ist dafür nur ein, aber ein geradezu klassisches Beispiel. Andererseits ist es immer noch so, dass die Fraktionschefs von Union und SPD Probleme zu lösen haben, die andere gerne hätten. Die Menschen in der Ukraine zum Beispiel, die Tag für Tag dem russischen Bomben- und Drohnenterror ausgesetzt sind. Schon daher ist die gemeinsame Reise beider Fraktionsvorsitzenden eine gute Idee. Sie rückt die fraglos großen Schwierigkeiten in der Koalition in eine vernünftige Perspektive.
Die Reise von Miersch und Spahn nach Kiew erfüllt einen mehrfachen Zweck
Die Reise der Fraktionschefs von Union und SPD nach Kiew ist ein wichtiges Symbol der Unterstützung für die Ukraine.







