Für das traditionsreiche Maxhütte-Rohrwerk in Sulzbach-Rosenberg gibt es nach mehreren Insolvenzen voraussichtlich keine Rettung. Insolvenzverwalter Jochen Zaremba gab bekannt, dass das Werk am Montag geschlossen worden sei. Die Mitarbeiter seien freigestellt worden. Es stünden nun Verhandlungen mit dem Betriebsrat über einen Sozialplan an. Danach würden die Kündigungen ausgesprochen. Von dem Aus für das Unternehmen sind etwa 300 Beschäftigte betroffen.

Der Insolvenzverwalter berichtete, dass man in den vergangenen Monaten versucht habe, einen Investor zu finden. Hauptproblem war demnach, dass die Immobilie und die Anlagen nicht der insolventen Gesellschaft gehörten und die Vorstellungen des Eigentümers nicht mit den Preisvorstellungen der Übernahmeinteressenten in Einklang zu bringen gewesen seien, erläuterte der Rechtsanwalt.

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