PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsNeuzeit-HorchAkustikassistenz für autonomes FahrenVeröffentlicht am 01.09.2025Lesedauer: 2 MinutenIn die Karosserie integrierte Mikrofone, die mit dem Bordnetz verbunden sind, eröffnen zusammen mit sprachgesteuerten Interaktionen zentrale Möglichkeiten für künftige Assistenzsysteme und das autonome FahrenQuelle: Fraunhofer IDMT/Leona HofmannEin VW ID. Buzz wird zum Lauscher auf vier Rädern: Mikrofone machen den E-Van zum akustischen Frühwarnsystem – sogar Spielgeräusche um die Ecke entgehen ihm nicht.SP-X/Oldenburg. Akustik statt Optik: Während heutige Assistenzsysteme im Automobilbau vor allem Kameras und Radar nutzen, lotet das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT im Projekt „The Hearing Car“ die Chancen von Mikrofonen aus. Auf der IAA Mobility (9.–14. September) präsentieren die Forscher einen VW ID. Buzz als rollenden Prototypen, der einige Möglichkeiten dieser akustischen Sensortechnik aufzeigt.
In der Karosserie sind zahlreiche Mikrofone integriert, die Innen- wie Außengeräusche erfassen. So kann das Fahrzeug nicht nur personalisierte Sprachbefehle erkennen – etwa zum Öffnen der Heckklappe –, sondern auch Martinshörner von Rettungswagen oder Spielgeräusche in verkehrsberuhigten Zonen. Dank der akustischen Umfeldanalyse lassen sich sogar Geräusche „um die Ecke“ wahrnehmen, was Kameras nicht leisten können. Das System kann zum Beispiel bei einem vollautonomen Fahrmodus auf Spielgeräusch mit einer besonders defensiven Fahrweise reagieren. Für teilautonome Szenarien lassen sich relevante Außengeräusche gezielt ins Fahrzeuginnere verstärkt werden, um die Aufmerksamkeit des Fahrers darauf zu erhöhen.






