„Verschwende keine Krise“, sagte Yasir Al-Rumayyan – und setzte diesen Leitsatz in die Praxis um. Als Chef des saudischen Staatsfonds, dessen Vermögen auf eine Billion Dollar geschätzt wird, investierte er während der Corona-Pandemie strategisch in Konzerne, deren Anteile zu dieser Zeit etwas günstiger zu erwerben waren. Unter seiner Führung erlebte der Fonds eine Transformation: vom unauffälligen Kapitalgeber zum global agierenden Investor. Auch im Sport vergrößerte Al-Rumayyan, 55, den saudischen Einfluss erheblich. So übernahm der Fonds im Oktober 2021 unter anderem den Fußballverein Newcastle United, der sich damals am Tabellenende der Premier League befand. Der Mann aus Riad wurde Chairman des Klubs.