Bei der Produktion dieses Textes sind keine Hunde zu Schaden gekommen. Sie wurden angeschaut, begutachtet, angeschmachtet. Es wurden Tränen geweint vor Lachen. Und es wurde in Kissen geschrien, weil die Idee halt zuckrigsüß ist wie ein Kuchen aus Schokolade und Butterkeksen, weshalb der Körper sonst nicht wusste, wohin mit all den Glücksgefühlen.
Das Fashion-Magazin Vogue hat anlässlich der elendig heißen Hundstage eine spezielle, ja praktisch monothematische Digitalausgabe herausgebracht. „Dogue“ heißt sie, es geht natürlich um Hunde. Und weil die Vogue nun einmal die Vogue ist, muss man vor allem auf die Bilder schauen. Die dog pics sind nicht nur gut; sie sind phänomenal. Jeder Dogfluencer kann bei dem Anblick einpacken.
Nachdem im vergangenen Sommer bereits die erste Dogue erschienen ist, wird jetzt nachgelegt: Die neue Version ist noch einmal konsequenter darin, ihre typischen Themen tierisch durchzudeklinieren. Wer ganz genau hinschaut, lernt sogar etwas darüber, was es heißt, heutzutage ein Modemagazin zu sein.
Lesen Hunde inzwischen Feuilleton?
Die Redaktion hat jedenfalls keine Mühen gescheut, prominente Hunde und ihre noch prominenteren Besitzer für sich zu gewinnen. Der Malteser-Mix Goodwin und die Pudel-Spaniel-Mischung Louie etwa dürfen in einer Miniatur-G-Klasse mit Miniatur-Mercedes-Stern posen. Das Auto ist weiß, im Hintergrund sieht man die kalifornische Sierra Nevada, und die Tiere legen die Grandezza alter Hollywood-Stars an den Tag.






