Würzburger Residenz

Barock aus dem obersten Regal: die Residenz in Würzburg.

(Foto: Daniel Karmann/dpa)

Die Würzburger Residenz zählt zu den bedeutendsten Schlossanlagen des Barock in Europa. Gleichzeitig prägen auch Elemente der französischen Schlossarchitektur und des oberitalienischen Palastbaus die Architektur des Gebäudes. So vereinigen sich in der Würzburger Residenz die großen Architekturströmungen des 18. Jahrhunderts. Von 1720 bis 1744 konnte der Rohbau nämlich relativ schnell, beinahe innerhalb einer Generation, fertiggestellt werden. In Auftrag gegeben hatte es Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn.

40 Räume können Besucher noch heute besichtigen. Dazu gehören zum Beispiel der Kaisersaal oder die Kaiserzimmer. Zwar ist die Residenz im Zweiten Weltkrieg fast vollständig ausgebrannt. Ein großer Teil der Einrichtung war jedoch ausgelagert und wurde deshalb nicht zerstört, andere Zimmer sind in den Nachkriegsjahren wiederhergestellt worden. Seit 1981 gehört die Würzburger Residenz samt Residenzplatz und Hofgarten zum Weltkulturgut. Sophia Baumann