Argentiniens Präsident Javier Milei ist nach Angaben seines Sprechers bei einer Wahlkampfveranstaltung mit Steinen beworfen worden. Er sei unverletzt in Sicherheit gebracht worden, teilte Regierungssprecher Manuel Adorni auf der Plattform X mit. Medienberichten zufolge gab es am Rande der Kundgebung in Lomas de Zamora, einem armen Vorort der Hauptstadt Buenos Aires, Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern des Staatschefs. Zwei Menschen wurden demnach vorübergehend festgenommen.

Mehrere Regierungsvertreter machten anschließend Anhänger des „Kirchnerismus“ für den Angriff in der Provinz Buenos Aires verantwortlich. Damit beziehen sie sich auf das politische Lager um Ex-Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner, das in Argentinien als „kirchnerismo“ bekannt ist.

Ein Stein fliegt in Richtung Milei.

(Foto: Juan Mabromata/AFP)

Auch Milei veröffentlichte später ein Foto, das ihn mit erhobenem Daumen neben seiner Schwester, der Generalsekretärin der Präsidentschaft, Karina Milei, und dem Abgeordneten José Luis Espert zeigt.