PfadnavigationHomeSportFußballDFB PokalAcht Tore, 20 Elfmeter„Das war ein richtig geiles Spiel“, untertreibt Stuttgarts Doppel-TorschützeVeröffentlicht am 28.08.2025Lesedauer: 2 MinutenDrei Monate nach dem Endspiel-Triumph in Berlin mühte sich der VfB in einem der spannendsten Pokalspiele der vergangenen Jahre zu einem 8:7-Erfolg im Elfmeterschießen beim Zweitliga-Club Eintracht Braunschweig.Ständige Führungswechsel, acht Tore, 20 Elfmeter: Eintracht Braunschweig und der VfB Stuttgart liefern sich in der ersten Runde des DFB-Pokals ein denkwürdiges Spiel. Mit dem besseren Ende für Stuttgart.Der VfB Stuttgart sah lange wie der sichere Sieger aus, aber dann drehte Eintracht Braunschweig mit zwei Traumtoren das Spiel und führte bis kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit in der ersten Runde des DFB-Pokals 3:2. Doch dann schlug Nick Woltemade zu und rettete seinen VfB in die Verlängerung.Auch in den 30 Minuten, die beide Mannschaften den Fans schenkte, wurden die Zuschauer verwöhnt. Stuttgart ging durch ein Eigentor der Braunschweiger wieder in Führung, dem ein sensationeller Hackentrick von Tiago Tomas vorausging. Doch die Braunschweiger, die sich von Krämpfen geplagt über den Platz schleppten, schlugen noch einmal zurück. Christian Conteh traf in der 104. Minute zum 4:4.Es kam zum Showdown. Auch das Elfmeterschießen verlief dramatisch. Zwei Braunschweiger scheiterten, Stuttgart sah schon wie der sichere Sieger aus. Doch dann vergaben Chema und Zagadou ihre Versuche, auch das Elfmeterschießen ging in die Verlängerung. Erst der 20. Elfmeter brachte die Entscheidung. Lorenz Assignon schoss den VfB in die zweite Runde des DFB-Pokals. Stuttgart gewann die dramatische Partie 8:7 im Elfmeterschießen.„Dieses Spiel wird mich noch eine Weile beschäftigen“„Das sind diese Nächte, von denen man immer redet. Eine Freude für den neutralen Zuschauer. Es war brutal anstrengend, auf jeden Fall war es ein geiles Spiel“, sagte Stuttgarts Ermedin Demirovic, der in der regulären Spielzeit zwei Tore erzielt hatte. Braunschweig habe sich nie aufgegeben: „Wir haben uns immer wieder rein gekämpft, beide Teams haben eine richtig gute Moral gezeigt. Elfmeterschießen ist eklig, das mag ich gar nicht. Es ist immer eine Glückssache.“Lesen Sie auchEine Glückssache, bei der Stuttgarts Alexander Nübel zum Helden wurde. Der Torwart parierte drei Elfmeter, nachdem er in der Anfangsphase des Spiels noch das erste Gegentor verschuldet hatte. „Das tat weh heute, dass wir über 120 Minuten gehen mussten. Wir sind glücklich, dass wir weitergekommen sind. Ich weiß nicht, wie gut ich heute einschlafen kann, aber dieses Spiel wird mich noch eine Weile beschäftigen“, sagte Nübel.step