Weit nach Mitternacht saß Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß im Presseraum des Eintracht-Stadions An der Hamburger Straße zu Braunschweig und bat nach „einem krassen Pokalfight“, wie er sagte, um Verständnis: „Ich kann gar nicht mehr reproduzieren, wann welches Tor war …“, gab Hoeneß etwa zu. Und er war sich nicht einmal mehr hundertprozentig sicher, wie das Ergebnis des Elfmeterschießens gelautet hatte: „Acht zu sieben?“ Korrekt, 8:7 zugunsten des VfB. Vor den 15 Elfmetertoren lagen bereits acht reguläre Treffer und ein höchst bestaunenswertes 4:4.