ie Vertrautheit des digitalen Raums ist eine trügerische Verlockung. Wie weit das gehen kann, zeigt nun ein Datenleck der künstlichen Intelligenz Chat-GPT. Hunderttausende Unterhaltungen, die Menschen mit dem Chatbot der Firma Open AI geführt hatten, standen zur freien Einsicht im Netz. Ein Versehen. Doch der Fehler liegt weniger in der Technik als in einer kognitiven Fehlleistung, die es seit den Anfangszeiten des Internets gibt. Freimütig hatten viele intime Geheimnisse preisgegeben, hatten die Maschine als Ratgeber, Seelsorger oder engste Freundin befragt. Weil so eine künstliche Intelligenz inzwischen Sprache auf höchstem Niveau erzeugen, weil sie sogar menschliche Eigenschaften wie Empathie und Zuneigung simulieren kann, entwickeln sich solche Dialoge oft in einer Tiefe, die selbst im menschlichen Miteinander selten ist.
Chat-GPT Datenleck: Risiken der künstlichen Intelligenz - heimelig ist da nichts
Ein Datenleck bei Chat-GPT zeigt die Risiken von KI. Nutzer geben oft intime Informationen preis, ohne die weitreichenden Folgen zu erkennen








