PfadnavigationHomeRegionalesHamburgRauchsäule über der StadtTrümmerteile landen auf Autobahn - A1 wegen Explosion in Lagerhalle voll gesperrtVeröffentlicht am 25.08.2025Lesedauer: 3 MinutenEine große Rauchwolke zog von der Veddel aus über die StadtQuelle: Daniel Bockwoldt/dpaWeil bei einem Lagerhallenbrand auf der Veddel Trümmerteile auf die nahegelegene Autobahn geflogen sind, musste die Polizei die A1 komplett sperren. Es kommt zu kilometerlangen Staus, es gibt mindestens einen Verletzten.In einer Lagerhalle im Hamburger Hafen ist ein Feuer ausgebrochen. Trümmerteile flogen bis auf die nahegelegene Autobahn 1. Dort verletzten sie mindestens einen Menschen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Die genaue Zahl der Verletzten könne er derzeit jedoch noch nicht benennen.Der Brand sorgte auch für mehrere Explosionen. Die A1 wurde zwischen Norderelbe und Moorfleet komplett gesperrt, wie die Polizei mitteilte. Der Verkehr staute sich. Über dem Brandort im Stadtteil Veddel - südöstlich der Innenstadt - stand eine große Rauchwolke, die schon von Weitem zu sehen ist. Lesen Sie auchAuch Einsatzfahrzeuge wurden von herumfliegenden Teilen getroffen, wie Lorenz Hartmann, Pressesprecher der Feuerwehr Hamburg, am Einsatzort sagte. Die Einsatzkräfte hätten sich daraufhin mehrere hundert Meter zurückgezogen und dann weitere Maßnahmen geplant. Ob dabei Einsatzkräfte verletzt wurden, blieb zunächst offen. Im Hintergrund am Ort des Geschehens waren immer wieder Explosionsgeräusche zu hören. Behälter mit Lachgas explodiertenBei dem Lagerhausbrand geriet durch die Explosion mehrerer Druckgasbehälter laut Feuerwehr mindestens eine weitere Halle in Brand. Die Feuerwehr geht davon aus, dass sich Lachgas in den Druckbehältern befinde. Es gebe mehrere kleinere Brände auf dem Gelände, sagte ein Feuerwehrsprecher. Ursprung des Feuers sei der Brand eines Fahrzeugs gewesen, das in der Lagerhalle abgestellt war. Die Feuerwehr sei mit fünf Löschzügen und mehreren Rettungswagen im Einsatz. Unterstützt werde sie auch von einem Spezialfahrzeug der Flughafenfeuerwehr. Einige Menschen wurden aus dem Gebiet evakuiert, wie Lorenz Hartmann, Pressesprecher der Feuerwehr Hamburg, am Einsatzort sagte. Der Bereich sei umfangreich geräumt worden. „Wir konnten dort Dutzende Personen noch aus den Bereichen rausführen und retten.“ Stau auf A1 und A7Auf der A1 staute sich der Feierabendverkehr auf mehreren Kilometern. In Richtung Norden stockte er zwischen dem Maschener Kreuz und dem Dreieck Norderelbe auf einer Länge von zwölf Kilometern. In der Gegenrichtung waren es zwischen Hamburg-Öjendorf und Billstedt zwei Kilometer.Auch auf der Autobahn A7 staute sich der Verkehr vor dem Elbtunnel in Richtung Norden auf vier Kilometer, in Richtung Süden auf fünf Kilometer. Die Polizei bat auf X darum, den Bereich weiträumig zu umfahren und das Gebiet zu meiden.Lesen Sie auchAuf den Fernverkehr der Deutschen Bahn wirkt sich der Brand dagegen nicht aus, wie eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage mitteilte. In dem Bereich des Brandes befinde sich allein die Hafenbahn. Die Hafenbahn, die Güter im Hafengelände transportiert, sei nicht gestört, sagte eine Sprecherin der Hafenverwaltung HPA. Auch die Seeschifffahrt werde nach Kenntnis der HPA nicht vom Feuer beeinträchtigt. In dem Brandgebiet sind üblicherweise keine Containerriesen unterwegs; die vier Containerterminals liegen weiter westlich. Ob die Binnenschifffahrt betroffen ist, geht aus der Antwort nicht hervor.jlau