PfadnavigationHomePanorama„Beleidigung für die Opfer“Kiew verurteilt Auftritt von Woody Allen bei Moskauer FilmwocheVeröffentlicht am 26.08.2025Woody Allen beim Besuch der Filmfestspiele von Venedig (2023)Quelle: Vianney Le Caer/AP/dpaNachdem sich Woody Allen per Video beim Moskauer Filmfestival hat zuschalten lassen, tadelt ihn das ukrainische Außenministerium in den sozialen Netzwerken. Der Regisseur verschließe bewusst die Augen vor den russischen „Gräueltaten“, so der Vorwurf.Die Ukraine hat einen Online-Auftritt des US-Filmregisseurs Woody Allen beim Moskauer Filmfestival scharf kritisiert. „Das ist eine Schande und eine Beleidigung für die Opfer unter ukrainischen Schauspielern und Filmschaffenden, die durch russische Kriegsverbrecher getötet oder verletzt wurden“, schrieb das Außenministerium in Kiew in sozialen Netzwerken. Allen habe bewusst die Augen vor den „Gräueltaten“ verschlossen, die Russland seit 2014 täglich in der Ukraine verübe. Die Kultur dürfe nicht für die „Reinwaschung“ von Verbrechen oder als „Propagandainstrument“ dienen.Lesen Sie auchAllen war am Sonntag im Rahmen des Moskauer Filmfestivals zugeschaltet worden, um einen Vortrag zu halten. Die Veranstaltung wurde vom kremlnahen Regisseur und Schauspieler Fjodor Bondartschuk moderiert. Wegen seiner Unterstützung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ist Bondartschuk Ziel westlicher Sanktionen.Allen äußerte während des Gesprächs Berichten zufolge seine Bewunderung für Bondartschuks Vater, den Regisseur Sergej Bondartschuk. „Mir hat russisches Kino immer gefallen“, sagte Allen Moskauer Medien zufolge zudem. Der Frage, ob er in Russland drehen wolle, wich er aus. Politisch äußerte sich der 89-Jährige nicht.DPA/dol
„Beleidigung für die Opfer“: Kiew verurteilt Auftritt von Woody Allen bei Moskauer Filmwoche - WELT
Nachdem sich Woody Allen per Video beim Moskauer Filmfestival hat zuschalten lassen, tadelt ihn das ukrainische Außenministerium in den sozialen Netzwerken. Der Regisseur verschließe bewusst die Augen vor den russischen „Gräueltaten“, so der Vorwurf.










