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s war seit Längerem zu erwarten, dass Robert Habeck sich zurückziehen würde. Alles hat seine Zeit. Mit Anfang 50 wurde er Wirtschaftsminister und Vizekanzler. Mit Mitte 50 trat er als Kanzlerkandidat der Grünen an, landete aber in der Opposition, auf der Hinterbank. Wenn der nächste Wahlkampf ist, geht er auf die 60 zu; dann werden andere Grüne an der Reihe sein wollen. Und die brauchen jetzt schon ihre Chancen im Bundestag, nicht erst in drei Jahren. Robert Habeck hat im Februar zudem kein Direktmandat errungen (anders als etwa Olaf Scholz), das immer eine besondere Verpflichtung bedeutet, eine Wahlperiode auch als einfacher Abgeordneter durchzustehen. So ist nichts dagegen einzuwenden, dass er nun in die Wissenschaft will.











