In Hongkong lief am Montagmorgen alles ohne Aufsehen ab. Kein Gong, kein Hinweis, nicht einmal eine kurze Mitteilung im Handelsraum. Still verschwand der Name China Evergrande Group von der Anzeigetafel der Börse. Es ist das Ende eines Konzerns, der einst der größte Immobilienentwickler der Volksrepublik war. Nach dessen Pleite warten bis heute hunderttausende Chinesen auf Wohnungen, die sie längst bezahlt, aber nie erhalten haben. Währenddessen bleibt ein Schuldenberg von mehr als 300 Milliarden Dollar. Evergrande verschwindet von der Börse. Die Krise aber bleibt.
Evergrande: Das Ende eines Immobiliengiganten in China
China Evergrande Group verschwindet von der Börse, nachdem sie einst der größte Immobilienentwickler war. Hunderttausende warten weiterhin auf ihre Wohnungen, während der Markt für Neubauten stagniert.









