Die wichtigste Frage zu Beginn dieser neuen Bundesligasaison traut sich spätestens seit dem Auftakt am Freitag keiner mehr so richtig ernsthaft zu stellen. Wer wird der nächste deutsche Meister? Nun ja, der haushohe Favorit ist der aktuelle deutsche Meister FC Bayern, der gleich mal das angeblich ambitionierte RB Leipzig mit 6:0 an die Wand spielte. Trotzdem gab es am ersten Samstagnachmittag dieser Saison natürlich ein paar Fragen zu klären (alle Spiele und Ergebnisse finden Sie hier).
Gibt es einen neuen Bayern-Verfolger?
Wenn es einen Geheimtipp für den Platz hinter dem FC Bayern gibt, dann ist es Eintracht Frankfurt. Der Vorjahres-Dritte wurde mit einem 4:1 gegen schwache Bremer seinem Ruf gerecht. Can Uzun, der statt Mario Götze im offensiven Mittelfeld in der Startelf stand, traf sehenswert aus der Distanz (22.), er legte außerdem das 2:0 und das 3:0 durch Jean-Mattéo Bahoya vor (25., 47.). Der 19 Jahre alte, in Regensburg geborene türkische Nationalspieler gilt schon seit seinem Wechsel aus Nürnberg im Vorjahr als großes Talent. In dieser Saison könnte er für eine prominentere Rolle bereit sein.
Der Vorjahreszweite hatte es schwerer: Das runderneuerte Team von Bayer Leverkusen (der neue Trainer Erik ten Hag beorderte drei Zugänge in der Startelf) hatte eine runderneuerte TSG Hoffenheim zu Gast (sieben Neue in der Startelf), die sich als ausgesprochen unangenehmer Gegner erwies. Den Führungstreffer von Innenverteidiger Jarell Quansah (kam vom FC Liverpool) aus der sechsten Minute glich Fisnik Asllani (war an die SV Elversberg verliehen) nach 25 Minuten aus, Tim Lemperle (kam vom 1. FC Köln) traf in der 52. Minute zur Hoffenheimer Führung. Dabei blieb es. Und so bewahrheitete sich auch, was Bayer 04 vor der Saison vorhergesagt wurde: Es könnte ein schwieriger Umbruch werden.







