Mehrmals erwähnt der Bundesinnenminister eine besonders perfide Art des sexuellen Missbrauchs von Kindern, bei der sich die deutschen Sicherheitsbehörden noch immer schwertun, den Tätern auf die Spur zu kommen. Es geht um die Liveübertragung von sexuellem Missbrauch über das Internet. Die Täter sitzen in Deutschland, die Kinder leben meist auf den Philippinen. Die Täter zahlen dafür, dass sie in Echtzeit verfolgen können, wie an Kindern oder Jugendlichen Missbrauchshandlungen ausgeführt werden. Oft haben sie auch die Möglichkeit, das Geschehen durch Anweisungen zu beeinflussen.
Kindesmissbrauch: Zahlen laut BKA auch 2024 auf hohem Niveau
Die Zahl der Sexualdelikte gegen Kinder und Jugendliche bleibt hoch. Die Täter schlagen immer häufiger im Internet zu – etwa indem sie live Missbrauchshandlungen an Kindern im Ausland streamen.







