PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsEnde der PeepshowOver the Air-Update Veröffentlicht am 20.08.2025Lesedauer: 5 MinutenHeute erfolgen Updates meist online über Mobilfunk oder WLANQuelle: LeapmotorErst mal anfangen, dann ändern: Vor allem die Chinesen haben Over-the-Air-Updates als probates Mittel entdeckt ihre Autos den lokalen Erfordernissen anzupassen und dabei viel Zeit zu sparen. Beispiele wie Leapmotor machen deshalb Schule. SPX/Köln. Ständig irgendein Bimmeln oder Fiepen und immer wieder ein nervöses Zucken im Lenkrad - die erste Fahrt im Leapmotor C10 war eine schwere Geduldsprobe. Denn so elegant das SUV für die gehobene Mittelklasse auch aussehen mag, so komfortabel die Chinesen es bestückt und so attraktiv sie es eingepreist haben so konkurrenzlos der Elektroantrieb mit Range Extender auch ist – bei alle den hypernervösen Assistenzsystemen kann einem die Lust schnell vergehen. Eher nervig als nützlich und dann auch noch nur ganz tief in den Menüs zu deaktivieren: Da lernt man Demut und freut sich aufs Aussteigen.
Das hat auch Tianyue Zhong begriffen. Er ist eine Art Verbindungsoffizier zwischen Europa und China, spiegelt die Kritik zurück in die Entwicklung und kann es kaum erwarten, Skeptiker doch noch mal hinters Steuer zu bekommen. Während solche Ärgernisse früher meist erst nach ein paar Jahren beim Facelift abgestellt werden konnten, haben die Chinesen ihre Autos schon nach wenigen Wochen geändert. Und zwar nicht nur die, die frisch aus der Fabrik rollen, sondern auch die, die sie bereits ausgeliefert haben.






