Wenn man in diesen Tagen Zeitungen liest, Radio hört, sich auf den sozialen Medien umtut oder ganz altmodisch mal schaut, was so im linearen Fernsehen läuft, kann einem ganz schön mulmig zumute werden. So wenig Sommerloch war nie, überall Krieg, Hunger, Terror. Weit und breit keine Geschichten, wie sie sonst zu dieser Jahreszeit zu finden sind. Die Protagonisten des deutschen Sommers waren in der Vergangenheit Brillenkaiman Sammy, Merinoschaf Shrek, Schnappschildkröte Lotti oder Schwänin Petra, die sich einst auf dem Münsteraner Aasee in ein Tretboot verliebte. Nun begegnet man allerorten ernst blickenden Männern und Frauen, die Kriege beenden wollen oder eben auch nicht.
Wie Bundestagspräsidentin das Unpolitische mit dem Politischen vermischt
Der mediale Sommer von Julia Klöckner hätte unpolitisch sein können. Dann vergleicht sie ein rechtspopulistisches Portal mit der taz.













