Kein Theaterspektakel ohne Sensation. Im vergangenen Jahr bestand die aus einem Wal, jetzt sind es Autos im Zürichsee. Der Wal lag damals am Utoquai, in der Nähe der Zürcher Oper, er war 15 Meter lang und muffelte vor sich hin. Wegen des Klimawandels war er in den Zürichsee geschwommen, weil ihm das Meer zu warm geworden war. Leider bekam ihm das Süßwasser nicht. Den Kadaver umsorgten norwegische Forscher, die allerdings keine Norweger waren, sondern belgische Theatermacher, der Wal war auch nicht echt, aber das, worum es ging, schon: der menschenverursachte Klimawandel.