Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) prägte im Spätsommer vergangenen Jahres das Diktum vom „Herbst der Entscheidungen“, der dem Land und seiner Regierungskoalition bevorstehe. Tatsächlich klangen darin schon die Zweifel an, ob das in den Selbstzerstörungsmodus geratene Ampelbündnis noch eine Zukunft habe. Erst einmal aber kam es als Ausdruck von Entschlossenheit und Tatkraft daher: Der Herbst 2024 sollte die politischen Entscheidungen bringen, aus denen eine „Wirtschaftswende“ entsteht – raus aus der Stagnation, hin zu besseren Standort- und Investitionsbedingungen für Unternehmen, hin zu einer Stabilisierung der stark steigenden Sozialausgaben und -abgaben. Der Ausgang ist bekannt.
Friedrich Merz steht vor einem Herbst der Entscheidungen
FDP-Finanzminister Lindner prägte kurz vor dem Ende der Ampel das Diktum vom „Herbst der Entscheidungen“. Jetzt ist Bundeskanzler Friedrich Merz in seiner Rolle.






