„OpFüKdoBW“ steht an der Tür, eine Abkürzung für das Operative Führungskommando der Bundeswehr. Drinnen im Büro von Generalleutnant André Bodemann finden sich Erinnerungen an die Zeit in Afghanistan − und Hinweise, für wen sein Fußballherz schlägt: Schalke 04. Bodemann ist der Planer des Projekts Drehscheibe Deutschland, wenn im Ernstfall Hunderttausende Soldaten durch Deutschland an die Nato-Ostflanke verlegt werden müssten. Von seinem Büro aus hat der Vizebefehlshaber des Operativen Führungskommandos einen Blick auf das Tor der Julius-Leber-Kaserne. Auf einem Schild neben dem Eingang wird die aktuelle Gefährdunglage mit „Alpha“ angegeben, und das ist immerhin eine gute Nachricht: Es ist die niedrigste Stufe.