Die deutschen Hockey-Männer haben sich auf heimischem Boden zum Europameister gekrönt. Im Finalkrimi von Mönchengladbach bewies der Weltmeister erneut seine Comeback-Qualitäten und siegte im Penalty-Shootout mit 4:1 gegen die Niederlande. Der entscheidende Treffer gelang Thies Prinz. Nach 60 Minuten hatte es 1:1 (0:1) gestanden.
Ein Jahr nach der bitteren Finalpleite bei den Olympischen Sommerspielen von Paris triumphierte die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) damit wieder in einem Endspiel gegen den Nachbarn. Erstmals seit 2013 konnten die „Honamas“ einen EM-Titel bejubeln. Mit dem insgesamt neunten Triumph halten die Rekordsieger auch den großen Rivalen auf Distanz (sieben Titel). Bronze sicherte sich Spanien nach einem 2:0 gegen Frankreich.
Am frühem Samstagabend ging es auf und neben dem Spielfeld von Beginn an hitzig zur Sache, das Publikum verwandelte den ausverkauften Hockeypark in einen echten Hexenkessel. Eine „Hölle“ hatte Bundestrainer André Henning gefordert, die bekam er gleich doppelt: Munter duellierten sich auch die Fanlager, mit dem Geschehen auf dem blauen Kunstrasen wechselten auch die Sprechchöre stets die Seiten.
Gleich zu Beginn des vierten Viertels gelingt den Deutschen der Ausgleich














