Jetzt nicht, dass es gleich wieder heißt: die Bayern und ihre indolente Wurschtigkeit. Gut, die Betreiber der Historischen Wurschtkuchl in Regensburg haben außerordentlich gelassen, ja fast gleichgültig reagiert auf den jüngsten Vorstoß aus Erfurt, wo zwei Historiker auf eine ganz neue allerälteste urkundliche Erwähnung eines mutmaßlichen Wurstbraters gestoßen sein wollen.

Vielleicht war es den Regensburgern so einerlei, weil es bloß Thüringen ist. Da hilft den nördlichen Nachbarn auch die Bezeichnung „Freistaat“ nichts, die sie ihrem Bundesland 1993 gegeben haben. Obwohl dieses deutsche Wort für Republik doch allein den Bayern zustehen und eigentlich eine geschützte geografische Angabe sein sollte, so wie „Schwäbische Maultaschen“ oder „Nürnberger Bratwürste“.

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