Bis zu 1000 Euro Bußgeld : Auch Neuss verbietet das Baden im Rhein15.08.2025, 11:18Lesezeit: 1 Min.Neuss folgt dem Beispiel von Düsseldorf. Seit Freitag gilt auch in dieser Stadt ein Rhein-Badeverbot. Es gehe nicht darum, Freude zu nehmen, sondern Leben zu schützen, sagt Bürgermeister Reiner Breuer.Als zweite Stadt nach Düsseldorf hat nun auch das gegenüberliegende Neuss das Baden im Rhein verboten. „Der Rhein gehört zu unserer Heimat und wir genießen seine Nähe. Aber er ist kein Badegewässer“, sagte der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer.Die seit Freitag geltende ordnungsbehördliche Verordnung diene nicht dazu, Freude zu nehmen, „sondern Leben zu schützen – und zwar das der Badenden ebenso wie das derjenigen, die im Ernstfall helfen würden“.Als „Rhein-Baden“ gilt wie in Düsseldorf nun auch nach Neusser Definition, „sich planmäßig in mehr als knöcheltiefem Wasser aufzuhalten – ob zum Schwimmen, Planschen, Sport oder zur Abkühlung“.Ausnahmen gelten für genehmigte Veranstaltungen, Übungs- und Rettungseinsätze, das Ein- und Aussteigen in Boote sowie für Angeln und Watfischerei. Ebenfalls wie in Düsseldorf können Verstöße mit einem Bußgeld von bis zu 1000 Euro geahndet werden.Behörden und Rettungsdienste warnen seit Jahren dringend vor dem Baden im Rhein – nicht nur, weil durch Schiffe unkalkulierbarer Wellenschlag und unerwartete Sogeffekte entstehen. Hinzu kommen die natür­lichen, tückischen Strömungsverhältnisse unter der nur scheinbar ruhigen Wasseroberfläche. Selbst für geübte Schwimmer ist der Rhein gefährlich.