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Gastkommentar: Die Zentralbanken gefährden ihre Unabhängigkeit Die Währungshüter haben weltweit die Grenzen ihres Mandats auf Bereiche ausgedehnt, die Parlamenten und Regierungen vorbehalten sind. Das rächt sich nun, meint Ex-EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing.
14.08.2025 - 15:39 Uhr Artikel anhörenOtmar Issing sieht eine Kompetenzüberschreitung bei den Notenbanken. Foto: AFP, picture alliance / dpaDer unabhängige Status, den viele Zentralbanken heute haben, ist eine historische Ausnahme. Erst um das Jahr 1989/90 herum wurde diese Unabhängigkeit für notwendig erachtet, um die Geldwertstabilität zu gewährleisten.Nach den zweistelligen Inflationsraten der 1970er- und frühen 1980er-Jahre begannen westliche Politiker zu erkennen, dass eine höhere und volatilere Inflation unvermeidlich ist, wenn die Geldpolitik in den Händen der Exekutive liegt. Die Versuchung, Wachstum und Beschäftigung auf Kosten der Preisstabilität zu fördern, ist zu groß. Die Regierungen entschieden sich bewusst dafür, sich selbst zu entmachten.Die aktuelle Debatte über die Unabhängigkeit der Zentralbanken kam wieder auf, als diese Institutionen auf dem Höhepunkt ihres Ansehens waren. Tragischerweise schürten die Währungshüter das Feuer, indem sie ihr Mandat auf den Parlamenten und Regierungen vorbehaltene Bereiche ausdehnten. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt







