PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsHat seine MackenGebrauchtwagen-Check: Nissan Qashqai (Typ J11) Veröffentlicht am 11.08.2025Lesedauer: 3 MinutenDer Qashqai ist seit Jahren Nissans Bestseller in EuropaQuelle: NissanMit dem Qashqai traf und trifft Nissan den Geschmack seiner Kundschaft. Beim TÜV gibt es aber nicht immer nur Zustimmung. SP-X/Köln. Den Nissan Qashqai gibt es mittlerweile in der dritten Generation. Der kompakte Crossover hat sich seinem Debüt 2007 zu einem Besteller für die Japaner entwickelt. Auch die zweite Generation (Typ J11, 2014 bis 2021) war sehr erfolgreich. Worauf man bei Kauf eines Modells aus Vorbesitz achten sollte, weiß der TÜV.
Qualität: Der Nissan Qashqai offenbart bei den TÜV-Hauptuntersuchungen (HU) seine Problemzonen. Den Jahrgängen 6 bis 7 Jahre und 8 bis 9 Jahre testieren die Prüfer Auffälligkeiten bei der Fahrwerksprüfung. Achsaufhängung, Achsfedern und Lenkung geben Anlass zu Kritik. Über alle Jahrgänge zeigen sich Probleme mit der Beleuchtungsanlage und beim Verschleiß der Bremsscheiben. Der Prüfpunkt Umwelt gibt ein gemischtes Bild ab. Ölverlust ist kein Thema, an der Abgasuntersuchung scheitern ältere Exemplare des Typ J11 jedoch öfter.
Karosserie und Innenraum: Die zweite Generation wurde nur noch als Fünfsitzer angeboten, die zusätzliche Variante „+2“ der ersten für bis zu sieben Personen entfiel. Geblieben war die Stilmischung des Crossovers aus Kombi-, Limousinen- und SUV-Optik, die die Käufer seit 2007 gegeisterte. Auch die etwas erhöhte Sitzposition blieb als praktisches Element erhalten. Dagegen legte der Qashqai im Vergleich zum Vorgänger um 6 Zentimeter auf eine Länge von 4,36 Meter zu. Über den Längenzuwachs freuen sich besonders die Fondnutzer, insgesamt gehen die Platzverhältnisse in Ordnung. Das Kofferraumvolumen variiert je nach Sitzkonfiguration zwischen 430 und knapp 1.600 Litern.






