Die Details sind nicht bekannt. Aber das, was vor dem für Freitag geplanten Treffen von US-Präsident Donald Trump und Russlands Machthaber Wladimir Putin bisher an Umrissen publik geworden ist von den Moskauer Vorbedingungen für Friedensverhandlungen, lehnt die Ukraine entschieden ab. Laut dem Institut für Kriegsstudien in Washington (ISW) haben US-Offizielle seit dem Treffen des Sondergesandten Steve Witkoff mit Putin am vergangenen Mittwoch gegenüber Kiew und den europäischen Verbündeten vier Mal ihre Schilderung dessen geändert, was Putin genau vorgeschlagen habe.

Übereinstimmendes Element scheint die Forderung nach einem vollständigen ukrainischen Rückzug aus der Region Donezk zu sein, wo die Ukraine vor allem mit den Garnisonsstädten Kramatorsk und Slowjansk einem russischen Vormarsch entgegensteht. Bereits 2022 hatte Moskau illegal sowohl die Regionen Luhansk und Donezk wie Saporischschja und Cherson vollständig zu russischem Staatsgebiet erklärt und seitdem verlangt, Kiew solle diese Gebiete komplett aufgeben.

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij lehnte indes jedweden Rückzug und eine formelle Aufgabe von Territorium am Wochenende wiederholt ab. „Die Antwort auf die ukrainische territoriale Frage ist schon in der Verfassung der Ukraine zu finden. Ukrainer werden dem Besetzer nicht ihr Land schenken“, sagte Selenskij in einer Videobotschaft.