Düsseldorf. US-Präsident Donald Trump ist von seiner schärfsten Drohung gegen Russland abgerückt. Seit einigen Tagen sprach er davon, er könne der Ukraine weitreichende Marschflugkörper vom Typ Tomahawk zur Verfügung stellen. Die Aussage sollte dazu beitragen, dass Russlands Präsident Wladimir Putin einem Waffenstillstand zustimmt.
Bei einem Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus betonte Trump nun aber mehrfach, dass die USA diese Raketen selbst bräuchten und ihr eigenes Land verteidigen müssten. Außerdem wies er darauf hin, dass die USA schon sehr viele Waffen an die Ukraine geliefert hätten.
Trump wurde danach gefragt, was passiere, wenn man Tomahawks abgebe, dann aber selbst in einen Konflikt gerate und die Waffen brauche? Trump antwortete: „Ja, das ist ein Problem. Wir brauchen Tomahawks und wir brauchen viele andere Dinge, die wir in den vergangenen vier Jahren in die Ukraine geschickt haben. Wir haben ihren sehr viel gegeben.“
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Es gehe dabei nicht nur um Geld, sagte der Präsident mit Verweis darauf, dass die Europäer mittlerweile die Waffen aus den USA bezahlen. „Es ist nicht leicht für uns, zu geben. Wir reden hier über eine massive Zahl an sehr mächtigen Waffen“, sagte er. „Hoffentlich können wir den Krieg überwinden, ohne über Tomahawks nachzudenken.“













