Manchmal muss ein Fußballverein der Öffentlichkeit erklären, warum er einen Spieler nicht verpflichten konnte. Zum Beispiel der FC Bayern neulich. Er hatte den Leverkusener Florian Wirtz holen wollen, doch der entschied sich für den FC Liverpool. Dadurch geriet der FC Bayern, der sonst fast alle Spieler kriegt, in Erklärungsnot.
Aber es geht auch ungewöhnlicher: Am Freitag musste der Zweitligist Fortuna Düsseldorf der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf erklären, warum er den israelischen Stürmer Shon Weissman kurzfristig nicht verpflichtet hat, obwohl er diesem bereits den Medizincheck abgenommen hatte. Die Bild hatte über die bevorstehende Verpflichtung berichtet, daraufhin gingen im Internet frühere Forderungen des Fußballers nach der Zerstörung Gazas viral, woraufhin wiederum der Verein kurzfristig darauf verzichtete, den 29-Jährigen vom spanischen Zweitligisten FC Granada unter Vertrag zu nehmen.
MeinungFußballer Shon Weissman
Diesen israelischen Stürmer muss Fortuna Düsseldorf nicht verpflichten
Kommentar von Claudio Catuogno













