Viele zieht es im Spätsommer zum Pilzesammeln in den Wald. Nach feuchten Tagen gibt es eine reiche Auswahl an Esspilzen: Champignon-Arten, Stein- und Butterpilze und Maronenröhrlinge sind besonders beliebt. In jeder Saison gibt es aber auch unzählige Pilzvergiftungen, einige enden sogar tödlich, wie der BUND Baden-Württemberg warnt. Denn viele Speisepilze haben ungenießbare oder sogar giftige Doppelgänger, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sehen.Deshalb gilt vor allem: Wer sammelt, braucht mehr als ein gutes Auge. Und wer sich nicht sicher ist, der sollte den Pilz am besten stehen lassen oder ihn bei einer Pilzberatungsstelle vorlegen. In vielen Städten und Regionen gibt es ehrenamtliche Pilzberater, die kostenlos helfen – besonders im Herbst.Worauf kommt es also beim Sammeln an? Vier besonders tückische Paare:1. Steinpilz vs. GallenröhrlingDer Gute:

Der Steinpilz – auch Herrenpilz genannt – zählt zu den beliebtesten Speisepilzen. Typisch ist sein bräunlicher, leicht gewölbter Hut, der unten feine, weißlich bis olivfarbene Poren aufweist. Der Stiel ist hell mit einer zarten Netzzeichnung. Das Fleisch ist weiß, fest und bleibt auch beim Anschnitt unverfärbt. Der Steinpilz riecht angenehm nussig und schmeckt mild.Der Bittere: