StartseiteUnternehmenHandel + Konsumgüter US-Zölle: Deutsche Konsumindustrie zu Preiserhöhungen gezwungen Der EU-Zolldeal mit den USA setzt viele Unternehmen unter Druck und verschärft die Krise in der Lebensmittelbranche. Werden Lebensmittel nun auch für deutsche Verbraucher teurer?
Michael Scheppe, Katrin Terpitz 13.08.2025 - 15:55 Uhr Artikel anhörenDonald Trump: Hersteller von Konsumgütern leiden unter den Zöllen des US-Präsidenten. Foto: Imago (3), Picture alliance (2), Getty Images [M]Unternehmenschef Andreas Brokemper fürchtet durch den Zolldeal langfristige negative Folgen: „Natürlich hätte es noch schlimmer kommen können. Aber am Ende müssen wir alle konstatieren: Der Deal ist eher ein Erfolg für die US-Hersteller.“Der Zoll werde zu steigenden Verkaufspreisen in den USA führen, sagt Brokemper. Dabei sei die wirtschaftliche Situation ohnehin angespannt. „Daher gehen wir von einem rückläufigen Konsum aus.“Für das Familienunternehmen sind die USA nach Deutschland der zweitwichtigste Markt. Knapp 140 Millionen der gut eine Milliarde Euro Umsatz erwirtschaften die Wiesbadener dort – vor allem mit Prosecco aus Italien und Cava aus Spanien.Wie Henkell-Freixenet fürchten auch andere Hersteller von Lebensmitteln, Getränken und Kosmetika einen Rückgang ihrer US-Exporte. Diese Absatzverluste haben für viele einschneidende Folgen für ihr Geschäft. Das zeigen Handelsblatt-Recherchen in der deutschen Konsumgüterbranche. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt






